Losung des Tages

Dienstag, 19. Juni 2018:

Wer meine Gebote hält und nach meinen Gesetzen lebt, der soll nicht sterben um der Schuld seines Vaters willen.
Hesekiel 18,17

Ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi.
1.Petrus 1,18-19

 

Die nächsten Termine in der Stephanuskirche

Dienstag, 19. Juni, 09:30 Uhr
Miniclub
Mittwoch, 20. Juni, 19:30 Uhr
Kirchenvorstandssitzung
Donnerstag, 21. Juni, 19:30 Uhr
Meditativer Tanz
Samstag, 23. Juni, 18:00 Uhr
Konzert Nymphenburger Kantatenchor
Sonntag, 24. Juni, 09:30 Uhr
Gottesdienst
Montag, 25. Juni, 09:00 Uhr
ganzkörperliche Funktionsgymnastik I
Montag, 25. Juni, 10:15 Uhr
ganzkörperliche Funktionsgymnastik II

Konzert des Nymphenburger Kantatenchores "König der Juden" und "Lauda Sion"

In diesem Konzert erklingen zwei große geistliche Kompositionen, die in der Münchner Musikszene selten zu Gehör gebracht werden: Musik von Alexander Glasunov zum Drama „König der Juden", op. 95 und „Lauda Sion", op. 73 von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Unter den großen Bühnenmusiken des russischen Komponisten Alexander Glasunov (1865-1936) gebührt der Musik zum geistlichen Drama „König der Juden" des Großfürsten Konstatin Konstantinowitsch Romanov (1858- 1915) besondere Aufmerksamkeit. Das Stück stellt eine dramaturgische Bearbeitung der Evangeliumsgeschichte dar und handelt vom Einzug Jesu in Jerusalem, der Verschwörung gegen ihn, dem Gericht und der Kreuzigung sowie seiner
wundersamen Auferstehung.
Glasunov orientiert sich an den Schauspielmusiken von Ludwig van Beethoven und Michail Glinka. Die Orchestereinleitung, die Zwischenspiele und einige Instrumental- und Chornummern, welche die einzelnen Momente der Handlung musikalisch untermalen, bilden für sich allein eine vollständige symphonische Erzählung. Der szenischen Vollständigkeit wegen werden im
Konzert die von einem Sprecher vorgetragenen Auszüge aus dem Drama, die den außermusikalischen Inhalt der Stücke verdeutlichen, hinzugefügt.

Im Jahr 1846, als sein oratorisches Hauptwerk „ELIAS" mit großem Erfolg uraufgeführt wurde, bekam Felix Mendelssohn-Bartholdy vom belgischen Musiker Henri-Guillaume Magis den Auftrag, ein Oratorium für Soli, Chor und Orchester zu schreiben. Es entstand eine der wenigen nahezu vollständigen Neuvertonungen der Sequenz des Thomas von Aquin zum , dem Fronleichnamsfest. Der liturgische Text war ein ungewohntes Terrain für Mendelssohn, denn anstelle von Bibelversen und Psalmen sollte alles in lateinischer Sprache erklingen.
Damit wird die Sonderstellung dieses Werkes deutlich: weniger der Traditionsbezug, etwa zu Bach und Händel, sondern eine spürbar einfacher gehaltene kontrapunktische Diktion und reduzierte Begleitformeln im Orchester. Nicht die Dramatik einer Situation (vgl. op 42 „Wie der Hirsch schreit ..."), sondern ein meditativer Text und die Darstellung der Wandlung ergeben ein feierliches, teilweise mittelalterlich klingendes Werk.

Mitwirkende:
Dietrich Weiß, Sprecher
Roswitha Schmelzl, Sopran
Veronika Sammer, Alt
Moon Yung Oh, Tenor
Gerrit Illenberger, Bass
Ensemble Nymphenburg
Nymphenbuger Kantatenchor
Maria Baron, Leitung

Eintritt:
I. Kategorie € 30,-/ II. Kategorie € 25,-/ Plätze mit eingeschränkter Sicht € 20,-; Ermäßigung um je € 5,- pro Karte

Kartenverkauf:
im Vorverkauf bei Bürobedarft Scheibner (089 / 16 17 46), im Pfarramt (089 / 17 14 50 0) und bei MünchenTicket (089 / 54 81 81 81) und an der Abendkasse.

Plakat zum Download:

Plakat "König der Juden"Plakat "König der Juden"