EKD Editorial

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Sonntag, 30. Juli, 09:30 Uhr
Gottesdienst
Dienstag, 01. August, 15:00 Uhr
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Trauung

In der kirchlichen Trauung wird die Liebe zwischen zwei Menschen vor Gott und der Gemeinde verbindlich bekannt. Liebe ist nicht persönlicher Verdienst und ist auch nicht käuflich. „Eine glückliche Ehe ist eine größere Wundertat Gottes als die Teilung des Schilfmeeres“, weiß ein jüdisches Sprichwort. Sie braucht regelmäßige Pflege, von den Liebenden und von der Welt, in der sie leben. Sie ist ein Geschenk Gottes. Dankbarkeit und Freude prägen deshalb die kirchliche Feier.

In der Trauung empfängt das Brautpaar den Segen Gottes. Den beiden Liebenden wird in der gottesdienstlichen Feier versichert, dass Gottes Segen sie in ihrem Wagnis „Ehe“ begleitet. Denn es ist alles andere als selbstverständlich, dass zwei Menschen mit ihren Träumen und Wünschen, Lebensplänen und -geschichten, Fähigkeiten und blinden Flecken eine feste und lebenslage Beziehung eingehen wollen und können.

Dass sie eine dauerhafte Beziehung wollen, machen die Brautleute im Trauversprechen öffentlich. Sie bringen vor der Festgemeinde und Gott zum Ausdruck, was sie einander bedeuten und dass sie sich einander versprechen. Dem verbindlichen Miteinander gilt Gottes Verheißung für gute und schlechte Tage „bis dass der Tod euch scheidet“. Die bayerische Landeskirche hält deshalb an der inhaltlichen Aussage zur Unverbrüchlichkeit der Ehe fest. Mit ihrem Versprechen verschließen die Brautleute nicht die Augen vor der traurigen Tatsache, dass Ehen scheitern können. Sie zeigen einander und der Gemeinde damit jedoch die Bereitschaft, ihre Liebe zu gestalten und wachsen zu lassen und in schweren Zeiten alles ihnen Mögliche für das Miteinander zu geben.

 

Vorbereitung der Trauung

Das Brautpaar meldet frühzeitig, d. h. mehrere Monate vor dem geplanten Termin, im Pfarramt den Wunsch einer kirchlichen Trauung an. Mit der zuständigen Pfarrerin, dem zuständigen Pfarrer kommt es dann zu einem Vorbereitungsgespräch. In diesem Gespräch geht es um die Gestaltung des Gottesdienstes und um das Paar selbst: die Liebe, wie sich beide kennen gelernt haben, was ihnen an einander wichtig ist, was sie von ihrer Beziehung erwarten und warum ihnen Gottes Segen wichtig ist.

Das Brautpaar kann sich auf das Gespräch mit folgenden Fragen vorbereiten: Gibt es einen Bibelspruch, einen Liedvers oder sonst einen Text, der uns beiden viel bedeutet? Wollen wir Lieder und Musik mit auswählen? Sollen Verwandte und Freunde den Gottesdienst mitgestalten? Welche Blumen wünschen wir uns in der Kirche?


Bitte vergessen Sie nicht, das Familienstammbuch mitzubringen. Für die bayerische Landeskirche ist die Heirat auf dem Standesamt der rechtsverbindliche Akt. Erst wenn ein Paar standesamtlich verheiratet ist, kann die kirchliche Trauung gefeiert werden.

 

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